Chemische Wurmkuren werden von mir auf keinen Fall eingesetzt. Diese enthalten Neurotoxine, das heißt, sie lähmen die Würmer, damit sie über den Kot ausgeschieden werden können. Dieses Nervengift wird von der Darmwand aufgenommen und geht somit in den ganzen Welpenkörper hinein und wird vorwiegend in den Nieren und der Leber abgelagert.
Die übliche Praxis, den Welpen in der 2., 4. und 6. Lebenswoche und dann bei dem neuen Besitzer auch in der 10. und 12. Woche und dann alle drei Monate zu entwurmen, gibt keinen Sinn. Zu entwurmen, ohne zu wissen, ob ein Befall vorliegt, ist unsinnig. Weiterhin wird dadurch die Darmflora des kleinen Welpen zerstört und bei jedem Entwurmen wieder neu. Diese Darmflora (Mikrobiom) ist sehr wichtig für das Immunsystem und für die weitere Gesundheit des Welpen. Deshalb werden die Welpen aus meiner Zucht und meine Hündinnen nur mit homöopathischen Mitteln und Kräutern entwurmt.
Bei meinen Hunden führe ich einmal im Jahr eine Sammelkotprobe über mehrere Tage durch. Die Proben werden zur Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Parasitologie, geschickt. Über die Adresse: diagnostik.parasitologie@tiho-hannover.de kann ein Untersuchungsauftrag heruntergeladen werden. Bei meinen Hunden wurde noch nie ein Befall festgestellt. Durch die Fütterung von Rohfleisch kann sich ein Parasitenbefall im Darm in der Regel nicht festsetzen.

